Seit der Geldübergabe
für das Bauvorhaben an der Tanzschule "La Casona"
ist genau ein Jahr vergangen. Gemäss den laufenden Berichterstattungen
der Projektverantwortlichen via Mail, hatte sich der Baubeginn laufend
verzögert. Daran waren für einmal nicht die Bürokraten
alleine Schuld. Die Materialbeschaffung verzögete den Baubeginn
zusätzlich. Aber mit der Zeit und viel Geduld, kam dann doch
noch so einiges ins rollen.
Wie das erste Bild schon verrät, waren wir
gespannt, was die Cubaner in einem guten halben Jahr so alles hingekriegt
haben. |
 |
 |
 |
 |
Als erster Schritt musste eine neue Einganstüre
mit Vergitterung her. Dies vor allem darum, dass nicht alle Neugierigen
sich Zutritt verschaffen konnten und, wie wir noch sehen werden, den
neuen sanitären Bereich als Gemeinschaftgut angesehen wurde. |
An vielen Orten wurde
gespachtelt und ausgebessert. Das Bad hat sogar ein neues Fenster
bekommen.
Vorab muss gesagt werden, dass es ihnen vor unserer Ankunft nicht
mehr möglich war, den ganzen Innenraum auch noch neu zu streichen.
Dafür hat das Geld nicht mehr gereicht. |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Wenn wir es nicht mit eigenen Augen
gesehen hätten, würden wir es auch kaum glauben, dass
es in Cuba auch solche Bad und WC-Eintrichtungen gäbe.
Die Eltern der Kinder, welche hier zum Unterricht gehen, würden
gerne mit ihren Kindern tauschen. Die Schülerinnen geniessen
das Bad. Viele von Ihnen habe nichts Derartiges bei sich zu Hause. |
In Sachen Elektrizität
ist auch einiges passiert. |
 |
 |
| 
|
 |
 |
 |
Auf einer Fläche
von etwa 2000m2 wurden im Bereich der Tanzschule eine Art Ziegel
verlegt. Eine ultradicke Dichtungsschicht wurde als Abschluss über
die Ziegel gestrichen, so dass nun wirklich kein Wasser mehr eindringen
wird.
Diese rostfarbene Pampe wird in ganz Cuba für die Dachabdichtung
verwendet und ist Garant dafür, dass der Sozialismus vom Wasser
noch nicht bis auf die Grundmauern abgetragen wurde.
Uns haben die Ausführungen der Reparaturarbeiten auf jeden
Fall überzeugt. Für cubanische Verhältnisse wurde
hier in einem halben Jahr enormes geleistet.
|
 |
 |
 |
Und zu guter letzt noch
ein Rätsel: Wie bringt man in Cuba 2 grosse, aus Zement gegossene
Wassertanks auf ein Dach?
Tja die Lösung sei hier nicht verraten. Es lohnt sich, dies
einmal persönlich und bei ein oder zwei Mojitos in Cuba selbst
zu erforschen. |

|
 |
|
Fotogalerie vorher / nachher
|