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La casona Cojimar, C. Habana, CUBA im Juli 2004

Seit der Geldübergabe für das Bauvorhaben an der Tanzschule "La Casona" ist genau ein Jahr vergangen. Gemäss den laufenden Berichterstattungen der Projektverantwortlichen via Mail, hatte sich der Baubeginn laufend verzögert. Daran waren für einmal nicht die Bürokraten alleine Schuld. Die Materialbeschaffung verzögete den Baubeginn zusätzlich. Aber mit der Zeit und viel Geduld, kam dann doch noch so einiges ins rollen.

Wie das erste Bild schon verrät, waren wir gespannt, was die Cubaner in einem guten halben Jahr so alles hingekriegt haben.

Als erster Schritt musste eine neue Einganstüre mit Vergitterung her. Dies vor allem darum, dass nicht alle Neugierigen sich Zutritt verschaffen konnten und, wie wir noch sehen werden, den neuen sanitären Bereich als Gemeinschaftgut angesehen wurde.

An vielen Orten wurde gespachtelt und ausgebessert. Das Bad hat sogar ein neues Fenster bekommen.

Vorab muss gesagt werden, dass es ihnen vor unserer Ankunft nicht mehr möglich war, den ganzen Innenraum auch noch neu zu streichen. Dafür hat das Geld nicht mehr gereicht.

Wenn wir es nicht mit eigenen Augen gesehen hätten, würden wir es auch kaum glauben, dass es in Cuba auch solche Bad und WC-Eintrichtungen gäbe.

Die Eltern der Kinder, welche hier zum Unterricht gehen, würden gerne mit ihren Kindern tauschen. Die Schülerinnen geniessen das Bad. Viele von Ihnen habe nichts Derartiges bei sich zu Hause.

In Sachen Elektrizität ist auch einiges passiert.

Auf einer Fläche von etwa 2000m2 wurden im Bereich der Tanzschule eine Art Ziegel verlegt. Eine ultradicke Dichtungsschicht wurde als Abschluss über die Ziegel gestrichen, so dass nun wirklich kein Wasser mehr eindringen wird.

Diese rostfarbene Pampe wird in ganz Cuba für die Dachabdichtung verwendet und ist Garant dafür, dass der Sozialismus vom Wasser noch nicht bis auf die Grundmauern abgetragen wurde.

Uns haben die Ausführungen der Reparaturarbeiten auf jeden Fall überzeugt. Für cubanische Verhältnisse wurde hier in einem halben Jahr enormes geleistet.

Und zu guter letzt noch ein Rätsel: Wie bringt man in Cuba 2 grosse, aus Zement gegossene Wassertanks auf ein Dach?

Tja die Lösung sei hier nicht verraten. Es lohnt sich, dies einmal persönlich und bei ein oder zwei Mojitos in Cuba selbst zu erforschen.

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