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La casona Cojimar, C. Habana, CUBA im August 2003

Ausgangslage des Projektes ist die Tanzschule in Cojimar, welche sich seit längerem in einem desolaten Zustand befindet. Staatliche Gelder zur Finanzierung der dringenst nötigen Renovation sind keine zu erwarten. Nach einer ersten Projektierungsphase und einer Sammelaktion von der Schweiz (Kubabier) aus, wurden die Gelder direkt an die Projektverantwortlichen überbracht.

Baubeginn August 2003

Die Tanzschule besteht aus einem alten und einem neuen Teil. Bei der Renovation handelt es sich um den linken Anbau des Gebäudes. Auf den Bildern unten ist zu sehen, wie sich in der Betondecke Wannen gebildet haben. An diesen Stellen kann das Wasser nicht mehr abfliessen. Diese Stellen haben im Inneren des Gebäudes grosse Schäden verursacht.
Das Wasser dringt überall ein und verrichtet unaufhaltsam seine Arbeit.
Es löst Stahlträger von der Decke ab, legt Armierungseisen frei und bildet grosse Risse in der Betondecke.

Am Boden sieht es nicht viel besser aus. Die Gummimatten werden zusehens grauer und mit Salzablagerungen überdeckt.


Sicherlich Spuren einer grossen Luftfeuchtigkeit, der grosse Anteil an Wasser jedoch arbeitet sich durch die Betondecke und ist Hauptverursacher solcher Materialschäden.

Nun ja, die Fleissigkeit des Wassers und dessen Wirksamkeit, alles wieder in seine Einzelbestandteile aufzulösen, kann man nach diesen Bildern wohl nicht mehr anzweifeln.
Es braucht sehr viel Mut oder Unwissenheit, sich in einem Gebäude dieser Art aufzuhalten.
Elektrizität ist in Cuba ein Thema für sich. Sollte es einmal haben, wundert es jeden, dass dieses Gebäude noch nicht abgebrannt ist.
Dass mag wohl daran liegen, dass ein Funke, wohin er auch fällt, sofort wieder gelöscht wird.

Zu den Toiletten gibt es nichts mehr zu sagen. Ich glaube, die Bilder sprechen für sich.

Zur Zeit müssen die Geräte länger trocknen als dass sie gebraucht werden können. Viel Arbeit vor und nach dem Training ist hier von Nöten damit die Schülerinnen überhaupt noch zu ihrer Ausbildung kommen.

Und doch allen Umständen zu Trotz, hat es diese Schule immer wieder fertig gebracht, vielen Kindern eine solide Basis zu bieten und einen Weg an die Universität zu ermöglichen. In diesem Sinne möchte ich den Dank aller Eltern, der Lehrerin und den Schülerinnen an die Sponsoren in der Schweiz weitergeben, die somit das Weiterbestehen dieser Schule ermöglicht haben.

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